Ergebnisse
- Das baierische Tor zu Regensburg
- Besucherzentrum und Altstadt-Highlights
- Eine Reise durch die Jahrhunderte bis heute
- Eine besondere Stadtführung zum Muttertag
- Ein ehemaliges Gewerbegebiet im Umbruch
- Geschichte und Gegenwart
- Die Regensburg-Ver-Führung
Statt am Hoff
Stadtamhof und Regensburg – seit 1924 ist das eine Stadt und seit 2006 gemeinsam UNESCO-Welterbe. Doch früher gab es auf den zwei Seiten der Donau zwei Städte, und die Beziehungen zwischen Regensburg, der Freien Reichsstadt, und dem bayerischen Stadtamhof waren nicht einfach: zwei Konfessionen, verschiedene Kalender, Streit ums Salz und andere Handelsgüter – jede Menge Anlässe für Spannungen und Zwietracht. Auch heute ist der kleinste Regensburger Stadtteil immer noch etwas Besonderes. Auf unserem Weg zu romantischen Ecken abseits des Trubels in der Innenstadt werden Sie viele Geschichten kennenlernen, z.B. wie aus einer ehemaligen Fischer-, Kleinhandwerker- und Brauersiedlung in den letzten Jahrzehnten ein In-Viertel wurde, wie Stadtamhof zur Insel wurde oder warum das Wappen eine bewusste Provokation darstellt. Stadtamhof ist zwar klein, aber der Vorrat an Geschichten bleibt unerschöpflich!
UNESCO-Welterbe Regensburg
Seit 2006 zählt Regensburg zum exklusiven „UNESCO-Welterbe der Menschheit“. Was es damit auf sich hat, aus welchem Grund die Stadt den Titel bekommen hat, was dazu gehört und was nicht, welche Konsequenzen sich aus dem Titel ergeben: Solche und ähnliche Fragen werden im „Besucherzentrum Welterbe“ beantwortet, wo Schautafeln, Modelle und interaktive Stationen, angereichert mit authentischen Ausstellungsobjekten einen guten Überblick bieten. Im Anschluss folgt auf die Theorie dann die Praxis: Wir führen Sie zu den wichtigsten Highlights in der Altstadt, die in unmittelbarer Nähe liegen.
Vergangenheit + Gegenwart = Zukunft
Wer das UNESCO-Welterbe Regensburg insgesamt kennenlernen möchte, der braucht ein bisschen Zeit. Kein Wunder: Regensburg trägt den exklusiven Welterbe-Titel inzwischen vierfach – für die Altstadt mit ihrem einzigartig dichten Bestand an historischer Substanz, für die Überreste aus römischer Zeit, die zum ebenfalls europaweiten Komplex "Grenzen des Römischen Reichs - Donaulimes" gehören sowie für die beiden zum immateriellen Kulturerbe zählenden Traditionen des Bauhüttenwesens und der Flößerei. Dementsprechend umfasst das Welterbe in Regensburg knapp tausend Baudenkmäler aus einer Zeit von annähernd zweitausend Jahren. Alles ist unmittelbar sichtbar und erlebbar geblieben! Der Weg – zum Teil abseits der üblichen Besichtigungsrouten – führt uns dabei auch an Orte, an denen deutlich wird, wie die Regensburger in der Gegenwart mit dem Erbe der Vergangenheit umgehen, damit es für die Zukunft bewahrt wird. Denn das Welterbe besteht nicht nur aus Baudenkmälern. Die Menschen, die es bewohnen und die sich mit ihm identifizieren, gehören auch dazu!
Viva la Mama
Viva la Mama - Regensburger Müttergeschichten Bei dieser Führung lernen Sie Mütter aus Regensburg kennen, die auf ganz unterschiedliche Weise Geschichte geschrieben haben: Frauen, deren Kinder berühmt wurden, Mütter, deren Ehemänner oder sie selbst auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen aktiv waren, Frauen aus verschiedenen Epochen, aus armem und wohlhabendem Milieu. Sie erfahren Privates und Persönliches, hören von Freuden, Herausforderungen und überraschenden Lebenswegen – und entdecken, wie das Leben als Mutter die Stadtgeschichte geprägt hat. Bildrechte: Angela und Sarah Valentine
Vom Schlachthof zum Marina Quartier
Der Bau des städtischen Schlachthofs am östlichen Stadtrand von Regensburg im Jahr 1888 markierte den Beginn der Industrialisierung der Stadt in der sogenannten Gründerzeit. Wenig später folgten die Anlage des Luitpoldhafens und der Zuckerfabrik. Heute haben sich diese Nutzungen weitgehend überlebt; dementsprechend waren die Gebäude und die zugehörigen Grundstücke jahrelang verwaist. In letzter Zeit hat die Stadt Regensburg zusammen mit Investoren neue, dem 21. Jahrhundert angemessene Strukturen entwickelt. Bestehende, teilweise denkmalgeschützte Gebäude wurden umgenutzt und durch neue ergänzt. Aus dem alten Schlachthofquartier ist ein zentrumsnahes Wohn- und Dienstleistungsquartier entstanden – das Marina Quartier. Es ist ein Musterbeispiel für den modernen Strukturwandel, wie er sich in vielen Städten vollzieht. Einen wichtigen Anteil daran hat die Regensburg Tourismus GmbH, die am Ort das Marina Forum, ein Veranstaltungszentrum für Tagungen, Kongresse, Seminare, Konzerte und Feste betreibt und so dem neuen Viertel ein Herz gibt, das schlägt.
Wissenschaftsstandort Regensburg
In Regensburg ist die Universität, gegründet 1967, eine erstaunlich neue Einrichtung. Wenn man genauer hinschaut, dann stellt man aber fest, dass die Stadt als Standort von Wissenschaft, Forschung und Lehre trotzdem über eine lange und reiche Tradition verfügt. Ob in mittelalterlichen Klöstern oder in gelehrten Vereinigungen der Aufklärungszeit, ob im Umfeld der jüdischen Talmudschule oder am Hof der Fürsten von Thurn und Taxis: Wissenschaft war hier immer heimisch – mitunter sogar verkörpert durch Gelehrte wie Albertus Magnus, Johannes Kepler und andere. Heute prägen die drei Regensburger Hochschulen den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, mit ihren rund 33000 Studierenden stellen sie damit rund ein Fünftel der Einwohner:innen.
Wo die Liebe hinfällt …
Regensburg ist nicht nur eine echt mittelalterliche Schönheit, sondern auch eine wahre Stadt der Liebe. Seit zweitausend Jahren wird hier schon gelebt, geliebt, geheiratet. Es macht deshalb richtig Spaß, auf der Spurensuche nach romantischen Liebesgeschichten und traditionellen Hochzeitsbräuchen durch die engen Gassen zu streifen. Dabei lüftet sich so manches verborgene Geheimnis um die Liebe von Kaisern, Königen, Adeligen, Mönchen und Nonnen. Die Führung wird flugs zur Ver-Führung – besonders geeignet für Hochzeits- und Jubelpaare mit ihren Gästen!
